07.06.2011

Faire Schulprojekte ausgezeichnet

Wien (APA-ZukunftWissen) - Bereits zum sechsten Mal wurden wieder gewaltpräventive Schulprojekte und Verhaltensvereinbarungen von Schülern, Lehrern und Eltern gesucht - am Montag wurden die besten der 111 Einreichungen von Bildungsministerin Claudia Schmied in Wien mit dem "Fairness Award 2011" ausgezeichnet. "Es ist mir ein großes Anliegen, dass Schule gelingt", betonte die Ministerin in einer Aussendung. Mit den Fairness-Awards würden "gute und positive Projekte" vor den Vorhang geholt.

 

   Im Mittelpunkt des Fairness Awards, der Teil der vom Unterrichtsministerium initiierten Anti-Gewalt-Initiative "Weiße Feder" ist, stehen Projekte, die sich nachhaltig für Partnerschaftlichkeit, Fairness und Respekt an Österreichs Schulen einsetzen. Die Prämierung wurde den Informationen zufolge in drei Alterskategorien vergeben. Darüber hinaus zeichnete die Jury eine Verhaltensvereinbarung pro Kategorie sowie einen Sonderpreis aus.

 

   In der Kategorie 6 bis 10 Jahre belegte die Volksschule Kroatisch Minihof den ersten Platz, gefolgt von der Europaschule Wien Vorgartenstraße und der GEPS (Global Education Primary School) Wien Schüttaustraße.

 

   Bei den 11- bis 14-Jährigen siegte die IBMS-NÖMS Perchtoldsdorf, auf dem zweiten Platz folgte die Hauptschule Lavamünd, Rang drei belegte die Kooperative Mittelschule Wien 18.

 

   In der Alterskategorie von 15 bis 19 schaffte es die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Steyr auf das Stockerl, Platz zwei respektive drei belegten die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Pressbaum sowie die Polytechnische Schule Taxenbach.

 

   Sonderpreis an Hauptschule Mattsee

 

   Für ihre Verhaltensvereinbarungen ausgezeichnet wurden die Volksschule St. Margarethen/Raab (6 bis 10 Jahre), die Adalbert Stifter Schule Ried im Innkreis (11 bis 14 Jahre), sowie die Landesfachschule Poysdorf (15 bis 19 Jahre). Der Sonderpreis ging an die Hauptschule Mattsee für ihr "Humanitäres Projekt Weißrussland".

 

   Service: Mehr Informationen im Internet unter http://www.fairnessaward.at.